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October 21, 2019

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Adventasy - Türchen 11: Jacqueline und ferne Welten

December 11, 2018

Schon seit dem Kindergarten bin ich ein großer Star Wars-Fan und Prinzessin Leia war für mich das Idol schlechthin – bis heute. In der Volksschule (Grundschule) war ich unsterblich in den Androiden Data aus Star Trek verliebt – alles Dinge, die mich bis heute begleiten, da ich dem Genre der Science-Fiction mein ganzes Leben bereits verfallen bin.

 

Seit 2008 erscheinen regelmäßig Bücher und Kurzgeschichten von mir, bei denen man sich jetzt wohl denkt – weil es naheliegend erscheint –, dass diese sich alle in der SciFi-Sparte tummeln. Richtig? Nein. Tatsächlich bewege ich mich in diesem Bereich, in dem ich mich so zu Hause wie in keinem anderen Genre fühle, erst seit 2014 und da auch nur sehr sporadisch. Meine richtigen, ausgereiften SciFi-Projekte können tatsächlich eigentlich eher auf 2016 festgelegt werden und 2018 ist das Jahr, in dem das meiste aus dieser Richtung von mir auf den Markt kommt. Neben Kurzgeschichten sind es „Brüder der Finsternis“ (der Roman erscheint noch diesen Monat hier beim Verlag ohneohren) sowie meine Novellenreihe „Hunting Hope“ beim Verlag in Farbe und Bunt, von der der zweite Teil bereits im Frühjahr 2019 erscheint, die sich beide in der Welt der SciFi bewegen.

Davor war es vor allem die High Fantasy, in der ich mich überwiegend aufgehalten habe, von der ich mich aber mittlerweile immer mehr entferne. Ich bin eher der Dark und Low Fantasy sowie anderen Subsparten dieses Genres ausgewichen, dazu kommt aber, dass ich mich auch in Bereichen der Horrorliteratur sowie Psycho-/Mysterythriller bewege. Alles sehr unterschiedliche Sparten. Wenn ich jedoch festlegen müsste, welche ich am liebsten habe: Neben der SciFi eine Mischung aus allem.

Bei der Science-Fiction liebe ich die Diversität, die in diesem Genre existiert. Die Vielfalt an Möglichkeiten. Horror- und Psychoelemente kann man in jedes Genre einflechten, aber für mich zum Beispiel gibt es zwei grundsätzliche Unterschiede, was die SciFi von der High Fantasy unterscheidet. Bei SciFi haben wir die unendlichen Weiten des Weltraums, wir können ganze Gesellschaftsstrukturen, Sprachen, Spezies, Raumschiffte und Politiksysteme neu kennenlernen und erleben künstliche Intelligenz in Form von Schiffscomputern sowie Androiden (wie ich stets sage: Letzteres ist für mich, je nach Fortschrittsprozess, stets mit philosophischen Fragen verbunden). Wir befinden uns in einem Setting der Zukunft, in dem jede technische Idee greifbar ist und verwendet werden kann, weswegen sie für mich trotz ihrer Fiktionalität einfach viel realistischer als die Fantasy ist.

 

Bei der Fantasy allgemein – sei es Dark, Low oder High Fantasy – sind viele der oben genannten Aspekte ebenso möglich, doch das Setting wirkt meist zurückgesetzt. Für mich treffen hier ganz eindeutig zwei Pole aufeinander: Vergangenheit und Zukunft. Zwar gibt es in diesem Genre Fabelwesen, Magie, ebenso neue Welten und abenteuerliche Reisen, manchmal auch Strom und Modernität, aber im Grunde gleicht sich die Fantasy meist in einem: Wir erleben Abenteuer in einer Welt, die dem technischen Fortschritt den Rücken gekehrt und das Augenmerk auf andere Dinge gelegt hat. Um hier an dieser Stelle jedoch vorweg festzulegen: Ich werte das Genre in keiner Weise ab, erscheint doch im Laufe der nächsten Zeit meine High Fantasy-Trilogie „Zeitalter der Rebellion“, die zwar Elemente von Strom beinhaltet, sich überwiegend allerdings auch auf eher mittelalterliche Verhältnisse und Magie konzentriert. Man könnte nun sagen, dass auch bei der SciFi der Kern derselbe ist (klar – Raumschiffe, technischer Fortschritt, Roboter, Weltraum und Blaster), dennoch ist er mittlerweile derjenige, der mir am meisten zusagt.

Um hier zusätzlich ein Beispiel zu nennen, das nicht mit der Literatur zu tun hat: Videospielentwicklerstudio BioWare. Wir haben Dragon Age im Bereich der Fantasy und Mass Effect im Bereich der Science-Fiction. Seit sehr vielen Jahren zählen BEIDE Spiele neben der Final Fantasy/Assassin’s Creed-Reihe zu meinen absoluten Lieblingsspielen. Ich könnte mich nicht entscheiden, welches Genre und dementsprechend welches Spiel ich an dieser Stelle vorziehen würde – Mass Effect vs. Dragon Age? Unmöglich für mich. Bei Filmen, der Literatur und meinem eigenen Dasein als Autorin, sieht es allerdings wieder anders aus – aber ich glaube, das sollte bereits aus dem vorher Geschrienem hervorgekommen sein.

 

Zuletzt kann ich eigentlich nur sagen, dass ich recht offen bin, in welchem Genre ich schreibe, und dass mir jedes (bis auf Komödien und Liebesgeschichten) wirklich Spaß macht. Die Science-Fiction – mit ihrem Fortschrittsgedanken und der Möglichkeit, fremde Planeten zu bereisen – ist es jedoch, die mein Herz in den jüngsten Jahren bereits erobert hat.