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Adventasy - Türchen 16: Wie man Inka ins Weltall schießt und das eigene Eldorado findet

December 16, 2018

Wenn man zurückblickt und den Anfang einer Geschichte finden möchte, gibt es oft eine ganze Menge Stränge und Knoten zu entwirren. Ein bisschen, als müsste man einen Quipu entwirren, eine jener Knotenschüre, mit denen die Inka Wissen festhielten und weitergaben. Und darum ergibt es erstaunlicherweise Sinn, dass die Geschichte beginnt, nachdem sie längst angefangen hat.

 

Vor einigen Jahren saß ich etwas verloren auf dem Sofa einer Literaturagentur, mit der ich damals zusammenarbeiten wollte. Aber das ist kein Strang, um dessen Knoten wir uns weiter kümmern müssten, außer um den einen Knoten, in dem die Frage steckt. Die Agenten wollten damals einiges von mir wissen, und zu den meisten Sachen fiel mir auch etwas ein. Aber dann fragten sie nach meinem poetischen Credo. Und das bekam ich nicht recht zu fassen, auch nicht, nachdem sie mir erklärt hatten, worum es dabei eigentlich ging: um den einen roten Faden in meinem Schreiben, nicht Genre, nicht Thema, sondern viel grundlegender. Nur … gab es so etwas in meinen Geschichten überhaupt?

 

Zu jenem Zeitpunkt hatte ich nämlich »Feuerschwingen« bereits geschrieben, das ich unter Science-Fiction einsortierte und der Einfachheit halber gleich noch unter dem selbst erfundenen Label Inkapunk. Wenn es darum geht, das Buch so knapp wie möglich vorzustellen, sage ich immer »Inka im Weltraum«. Wie man auf so etwas kommt?