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October 21, 2019

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Auf viel Neues – Der ohneohrige Ausblick auf 2019 und 2020

October 2, 2019

Viel ist gesprochen worden während der letzten Monate, besonders über die gelinde gesagt miserable Situation für Klein- und Kleinstverlage. Kollegin Grit vom Art Skript Phantastik Verlag hat kluge Dinge dazu geschrieben, die PhantaNews haben das Trauerspiel um Verfügbarkeiten und Barsortimente beleuchtet und nicht zuletzt rufen engagierte AutorInnen verstärkt dazu auf, Bücher direkt bei den Verlagen zu erstehen. Aber wie sieht es bei uns aus? Im Sinne der Offenheit den LeserInnen gegenüber gibt es dazu den Ist-Stand und einen Ausblick in die Zukunft (und am Ende ein paar persönliche Worte).

 

Der Ist-Zustand

Alternativ: Geh doch weg, 2019

 

Das Jahr fühlt sich subjektiv an wie ein Jahrzehnt, eine Merkwürdigkeit jagt die nächste. Dachte ich am Anfang noch, wir sind so klein, dass wir irgendwie unter dem Radar durchflutschen, spüren wir die sinkenden Verkäufe nun auch. Da wir nicht mehr viel kleiner werden können, habe ich vor wenigen Monaten mit drastischen Schritten begonnen. Kündigungen wurden geschrieben, schweren Herzens trenne ich mich von Romanen und Anthologien aus dem Bereich der klassischen Phantastik, um unser Profil auf das hin zu schärfen, was wir am besten können (Science-Fiction und Dark-/Urban-Fantasy).

Die AutorInnen sind informiert, haben das ganze Prozedere super abgewickelt. Nach und nach präsentieren wir auf Facebook, Twitter und Instagram die zu verabschiedenden Bücher, im Dezember wird es auf der Homepage eine Übersicht geben, damit ihr alle noch einmal für Weihnachten zuschlagen könnt.

Apropos Homepage: Diese wird im Hintergrund gerade völlig umgestülpt. Was bleibt, sind die guten Bücher, das Logo und die Verlegerin. Sonst nehme ich mir die gesamte Corporate Identity vor, damit wir konkurrenzfähig bleiben.

Für die beiden Messen im Herbst/Winter (BuCon und Buch Berlin) wird es eine Kooperation für Non-Book-Artikel geben, um auch hier ein weiteres Standbein zu schaffen.

 

Die Zukunft

Alternativ: 2020 wird ein bisschen anders

 

Wir werden im kommenden Jahr noch weniger Bücher machen als ohnehin schon. Das Chaos in der Vergangenheit hat leider dafür gesorgt, dass es längst überfällige Printbücher immer noch nicht gibt. Da sich aber auch das Design ändern wird (bei den neuen Büchern ist das bereits sichtbar), nutzen wir 2020 sowohl für das Redesign älterer Bücher, die bleiben, als auch für die dem neuen Design angepasste Drucklegung noch fehlender Werke. Ziel des Ganzen ist auch, ab 2021 die Print- und E-Book-Varianten immer gleichzeitig erscheinen zu lassen.

Durch die Anschaffung eines Verlagsautos werden wir auch mehr auf (kleineren) Messen präsent sein und sind in dieser Hinsicht flexibler. Das ist nicht im Sinne der Umwelt, das ist uns klar, aber das waren die Mietautos vorher auch nicht.

2020 wird also ein Jahr des Auf-die-Bremse-Tretens, der intensiven Recherche und der Neupositionierung. Keine Angst, tolle Bücher wird es trotzdem für euch geben.

Es kommen auch ständig neue LeserInnen dazu, weswegen ich keine Bedenken habe, dass uns die Auswahl zu knapp wird. Im Gegensatz zu großen Verlagen haben unsere Bücher auch eine längere „Lebensdauer“. Auch w