Sanguen Daemonis
Anna Zabini
„Es war das Ende.“
Die Sonne versinkt in der Donau. Eine Stadt, vier schlagende Herzen.
Nesrin ist wach, aus Liebe zu Shanna, auf der Suche nach Wahrheit.
Nikola ist wach, vor Kälte, in den Armen von Sivan.
Es ist dunkel. Dämonen wittern Blut, in dem Wien zu ertrinken droht.
Das Schauspiel beginnt.
Content Notes:
(medizinische) Folter; Menschenexperimente
Dis/Ableismus
Gore/Splatter (Blut, Körperflüssigkeiten)
Implizite Kindesmisshandlung; implizite häusliche Gewalt
Impliziter Kannibalismus
LGBTQI+-Hass (vorwiegend strukturell; ein konkreter Fall von konfrontativer Bi-/Homofeindlichkeit; kein transfeindlicher Hass, kein deadnaming, misgendering, keine körperlichen Angriffe)
Mord; Exekution
Pädophilie (implizit)
Physische, psychische und (implizite, aber zentral thematisierte) sexualisierte Gewalt
Psychische Krankheit; posttraumatische Belastungsstörung; Sucht (Alkohol, Nikotin) und Suchtmittelkonsum
Psychopathologisierung
Rassismus; Othering
Selbstjustiz
Selbstverletzung
Sterbehilfe
Suizid, Suizidabsicht/en, Suizidversuch/e
Tod; darunter Kindstod und Tod von Partner*in

© Tithi Luadthong (Shutterstock)
Anna Zabini

Anna Zabini ist im Werktagsmantel als Texterin und Literaturwissenschaftlerin unterwegs und wird nicht müde, allen, oft mehrfach, von ihrer zerrütteten Beziehung zum Kanon und ihrer Begeisterung für die Phantastik zu erzählen. Anzutreffen ist sie meist in Begleitung zweier familiars, die – zur Annehmlichkeit aller Beteiligten – in Hundeform auftreten. Ein fixer Platz im Tagesablauf ist für Annas Langzeitprojekt reserviert: Ihren Duolingo-Streak (2.000 days and counting!). Sie ist auf Twitter @anna_zabini zu finden, wo sie versucht, cool zu bleiben.



