DER VERLAG

Der Verlag ohneohren wurde im Sommer 2013 gegründet und startete als reiner E-Book-Verlag. Im Sommer 2014 folgte die Drucklegung erster Romane und Anthologien. Von Beginn an stand das Besondere im Vordergrund, das sich auch im Verlagsnamen wiederfindet. Ohne klassische Völker, Settings und Weltrettungsepik - also ohne das, was wir unter dem namensgebenden Elfenohr verstehen - werden hier spannende Geschichten aus unterschiedlichen Bereichen der Phantastik verlegt.

Im Jahr 2019 startete die Umstrukturierung des Verlags. Die Schwerpunkte liegen nun auf Science-Fiction und Dark-/Urban-Fantasy. Wir verlegen auch gerne sogenannte "unbequeme Themen", Verlegerin Ingrid setzt sich vermehrt für dich Sichtbarkeit von Autorinnen in der Phantastikszene ein. Feministische und kritische Literatur hat bei uns ebenso Platz wie neue Perspektiven bisher wenig sichtbarer AutorInnen.

Im Kern ist der Verlag eine One-Woman-Show, bestehend aus Verlegerin Ingrid Pointecker, unterstützt von Freiberufler:innen aus den Bereichen Lektorat, Korrektorat und Grafik. Zusätzlich finden sich im ohneohrigen Team unterschiedliche Herausgeber:innen, die Anthologieprojekte umsetzten oder das immer noch tun.

Die Ohneohrigen verstehen sich als klassischer Verlag, der sich um faire Verträge mit Autor:innen, aktive Leser:inneninformation und möglichst gute Verfügbarkeit von Büchern bemüht, all das ohne Druckkostenzuschuss und im Bestreben, ein kleines Projekt zu etwas zu machen, das alle Beteiligten begeistern kann. Der Verlag arbeitet mit den Barsortimentern libri und umbreit zusammen.

Mittlerweile sind die Ohneohrigen in unregelmäßigen Abständen auch auf Messen und mit Lesungen präsent.

ANDERE PROJEKTE DER VERLEGERIN

PhanLiTa (der phantastische Literatur Talk) ist ein gemeinsames Podcast-Projekt mit Verlegerin Grit Richter vom Art Skript Phantastik Verlag. Der Podcast besteht seit dem Sommer 2019.

#mehrunfug ist auf den ersten Blick "nur" ein Hashtag auf Twitter, aber dahinter steckt die Auseinandersetzung mit lauten und leisen Stimmen der Phantastikszene. Was als Diskussion begann, wird 2020 fortgesetzt, mit neuen Akzenten.

Fotos von David Knospe

©2019 by Verlag ohneohren