Destruktion
Faye Hell
Erwünscht.
Herausragend.
Verdächtig.
Wir sind glücklich. So glücklich. Die Welt in ihren gleichförmigen Grautönen umgibt uns wie ein Kokon aus Zement. Das Leben ist ein Lächeln. Die Liebe ist eine taubengraue Feder auf dem Herzen. Unsere Nahrung schmeckt wie an all den Tagen zuvor. Wir sind glücklich.
Ich bin wütend. So wütend. Die Welt in ihren tristen Farben treibt mich in die Enge. Das Leben ist ein Schlag in die Fresse. Die Liebe zerreißt mich. Meine Nahrung verrottet wie mein Geist. Ich bin frei.
Content Notes:
Ableistische und saneistische Sprache und Gesellschaft
Blut
Emeto
Exkremente
Folter
Gewalt
Insekten
Isolation und Vereinsamung
Klimakatastrophe(n)
Körperflüssigkeiten
Nikotinkonsum
Religionskritik (Christentum)
Sex (explizit)
sexuelle Gewalt/Rape
Sprengstoff
Terrorismus
Tod und Todesangst
totalitäre Gesellschaftsform (inklusive Überwachung)
vulgäre Sprache
Waffen
Zensur

© master1305, folffimages (Adobe Stock, Pixabay)
Faye Hell

In der Nähe von Wien wohnt Faye Hell (Schriftstellerin, Filmhistorikerin und freie Journalistin) in einem Haus zwischen Wald und Friedhof. Die Katzenfanatikerin beschäftigt sich bevorzugt mit den düsteren Gefilden von Kunst, Kultur und Gesellschaft und ist immer auf der Suche nach Werken, die sie herausfordern und vielleicht sogar ein kleines bisschen quälen.
Ihre Diplomarbeit hat sie im Fachbereich Cultural Studies (Schwerpunkt Film) zum Thema "Serienmörder im Film und ihre historischen Vorbilder" geschrieben.
In ihrer schriftstellerischen Arbeit verbindet sie subtiles Grauen mit expliziter Gewalt und Obszönität.
Sie betreibt den Filmblog FILMGEFLÜSTER und ist freie Mitarbeiterin des DEADLINE Filmmagazins.
Ein Leben ohne Horror ist für Faye undenkbar.
Weitere Informationen: www.fayehell.com



