Opferreigen
M. M. Vogltanz
Wien. Ein scheiternder Schriftsteller und seine lebensverdrossene Tochter, gesichtslose Tänzerinnen und ein skrupelloser Puppenspieler – Zutaten, die für weit mehr als einen einzigen Albtraum ausreichen.
Gabriel Seihndorfs erfolgreiche Zeiten sind vorbei. Seit seine Frau nicht mehr am Leben ist, sind seine Tage erfüllt von Selbstmitleid, der Unfähigkeit zu schreiben und den Streitigkeiten mit seiner pubertierenden Tochter Melissa.
Erst als ein geheimnisvoller Puppenspieler die Bühne betritt, bemerkt Gabriel, dass ihn mehr mit seinem Kind verbindet als ewige Zwistigkeiten. Während Melissa in einem verlassenen Theater in der Innenstadt die Wärme sucht, die sie in ihrem Zuhause vermisst, findet Gabriel sich in einer Welt zwischen Wahn und Realität wieder.
Content Notes:
Alkoholkonsum
Amnesie
Blut
Bodyhorror
Depression
einvernehmlicher Sex und Nacktheit
Erbrechen
explizite Beschreibung von Leichen
explizite Gewalt gegen Erwachsene und Tiere
Familienkonflikt
Gefängnis und Haft
Halluzinationen/Psychose
Identitätsverlust
Insekten
Krieg
Medikamente/Psychopharmaka
psychiatrische Einrichtungen
Selbstverletzung/Skin picking (explizit)
Suizid (explizit)
Tod wichtiger Figuren
Trauer und vergangenes Trauma
Verbrennungen
Vergiftungserscheinungen
Verlust eines Familienmitglieds
Wohnungslosigkeit

© Larissa Kulik (Shutterstock)
M. M. Vogltanz

M. M. Vogltanz wurde 1992 in Wien als Tochter eines Straßenbahners geboren und verschreckte ihre Altersgenossen schon in der Schulzeit mit ihren bösen Geschichten. Sie studiert Deutsch, Englisch und LehrerInnenbildung und hat bereits über zehn Romane und Novellen veröffentlicht, von denen die meisten auf der dunklen Seite der Phantastik angesiedelt sind. 2016 wurde sie mit dem Encouragement Award der European Science Fiction Society ausgezeichnet. Mit »Opferreigen« präsentiert sie ihren ersten Horrorroman.



